jo@pole.com

Updates:

13.11.2018

Fast zurück in Neuseeland.

Warten darauf, dass die leeren Palletten wieder in der C70 verschwinden und wir endlich einsteigen dürfen.

Auf dem Rückweg haben wir viel mehr Platz als auf dem Hinflug.

Wir sind am Phenix Air Field angekommen. Fast eine ganze Stunde Fahrt ist es von McMurdo raus auf's Eis zur Landebahn.

Fischer gibt es hier in McMurdo auch. Die haben ihr eigenes Loch und dabei dann sogar den Luxus einer beheizten Hütte. Hier wird allerdings nicht nach Fischen ausschau gehalten.

Sondern nach diesen kleinen Seespinnen. Das Fischen hier dient nämlich ausschließlich der Forschung. Heute werden die Weibchen gesucht und dann im Labor weiter untersucht.

Ein Streichelzoo nur für hartgesottene. Das Wasser ist gerade mal ein paar Grad warm.

So sieht es unter dem Eis aus. Manchmal kann man hier sogar Robben vorbei schwimmen sehen. So viel Glück hatte ich leider nicht, aber dafür gab es tausende super kleiner Fische zu sehen.

Jedes Jahr wird in McMurdo ein großes Loch in das Eis nahe der Küste gebohrt und eine lange Röhre hineingesteckt. Dort kann man dann hineinklettern und sich die Unterwasserwelt ganz gemütlich anschauen.

Ganz so gemütlich ist es dann leider doch nicht. Es ist ziemlich eng und kalt. Kein Wunder, das Wasser um mich herrun ist ja auch sehr kalt. Trotzdem ist es hier unten super spannend.

12.11.2018

Jetzt nur noch in das Flugzeug steigen und dann geht es auf meine letzte Reise in der Antarktis.

Dieses Mal hab ich Glück und das Wetter beschert mir einen unverhüllten Blick auf die antarktische Gebirgskette.

Ein letztes Foto.

Die letzten Süßigkeiten werden verteilt, bevor wir wieder in der 'echten' Welt ankommen und alles kaufen können.

Mein letzter Flug in einer Herc.

Ein wenig Spaß muss sein.

Die Hercs haben neue Propeller. Es ist nicht wirklich beruhigend, wenn direkt nach der Landung drei Ingenieure angerannt kommen und den Propeller untersuchen. Auf der Anderen Seite sind wir ja schon sicher gelandet.

11.11.2018

Jedes Jahr muss der Schnee, der sich hinter der Station sammelt weggeräumt werde.

Dafür wird er erst mal zu riesigen Haufen zusammengeschoben.

Hier am Pol die höchsten 'Berge' die es gibt.

Was sollen wir da anderes machen, als Schlitten zu fahren?!

Dazu haben wir alles aufgetrieben, was schnell den Berg runterfahren kann.

Es macht jede menge Spaß ...

... und hat ein paar Zuschauer angelockt.

Mein Zimmer, nach einem Jahr fühlt es sich schon irgendwie komisch an, hier bald nicht mehr zu leben.

11.11.2018

Jetzt kommen ein paar Bilder aus der Station.

Ich habe hier einfach mal die für mich wichtigsten Räume in der Station fotografiert. In denen habe ich die meiste Zeit verbracht. Völlig ungeordnet und ohne Zusammenhang. Vielleicht schaffe ich es mal irgendwann eine Karte der Station aufzutreiben und euch dann auch noch zu zeigen, wo auf der Station die Räume sind.
So bekommt ihr aber wenigstens einen kleinen Eindruck, wie es hier aussieht.

PS.: Das Greenhouse fehlt, da ich da ja schon früher darüber geschrieben habe.

Die Turnhalle, neben dem ganzen Sport finden hier auch alle großen Events statt.

Über der Turnhalle gibt es einen kleinen Fitnessraum. Gerade im Winter ist der Wichtig, da man draußen so gut wie keinen Sport mehr machen kann.

In unserer TV-Lounge gibt es neben einem riesigen Fernsehr und gemütlichen Couchen auch ganz viel DVDs.

Die B1-Lounge, hier kann man sich nach getaner Arbeit gemütlich entspannen und auch die ein oder andere Runde Pool spielen.

So sieht es in der Galley aus. Viel voller, jetzt wo auch einige Sommerleute da sind.

Die Küche, das Essen ist fast fertig, nur die Temperatur muss eben noch kontrolliert werden.

Unsere Bar, hauptsächlich ist hier der Kühlschrank in dem wir unsere Sachen lagern können und die Mikrowelle nicht zu vergessen.

Die Getränkestation

Das Dish-Pit, hier wird Gespült, das schmutzige Geschirr wird in die Bottiche mit Wasser gelegt und dann von den fleißigen Helfern gespült.

So sieht der Flur in der Station aus. In die eine ...

... und in die andere Richtung.

Hier gibt es Nähmaschinen, Wolle, Textilien, Papier und Pappe, Stifte, Farben, alles für den T-Shirt Druck, und vieles mehr.

Ich habe hier heute meine beiden Hosen gewachst.

Der 'Art and Craft Room' unser kleiner Bastelraum.

04.11.2018

Die Lage nach gewonnener Schlacht gegen das Virus. (Pandemic Legacy)

02.11.2018

Die US Air Force hat heute spontan entschieden einen Überflug über die Station zu machen.

Die Piloten wollten ihre Genauigkeit für einen Air Drop testen.

Das war ein Spektakel für alle auf der Station.

[Bild: Rob S.]

Sie haben die Landebahn genau getroffen.

31.10.2018

Da ist sie, die lang ersehnte Ablösung sitzt in dem Flugzeug.

Kamerasensoren laden sich hier leider langsam statisch auf und ziehen dann den Staub an. Leider bekommt man den dann auch nicht mehr runter geblasen.

Jetzt noch ein paar Nahaufnahmen von der Basler.

So vermischt sich der aufgewirbelte Schnee mit den Abgasen.

Nanu, wo ist es denn jetzt hin?!

Sobald die Motoren ausgeschaltet sind, setzt sich der Schnee langsam wieder.

Und dann können auch die Passagiere aussteigen.

29.10.2018

Heute ist wieder ein ganz schöner Tag. In der Ferne sieht man die Satelliten- und Antennenanlage.

Noch mehr Schnee schaufeln.

27.10.2018

Ein weiterer Tag Schneeschaufeln!

Ich habe es endlich geschafft die zweite Tür freizuschaufeln. Der Schnee liegt hier Hüfthoch!

Über den Winter wurde das ICL ganz schön zugeschneit.

Auf dem Rückweg konnte ich dan zuschauen, wie ein Wolkenband langsam über die Station gezogen ist.

Das war ganz Lustig, weil es genau über der Straße zum Dark Sector den Himmel geteilt hat.

23.10.2018

Was steht da nochmal?

Die Straße zum Dark Sector wurde endlich geräumt, jetzt kann ich ohne Stolpern zum ICL laufen.

Ich bin in MAPO ...

... und baue mir ein neues Gehäuse für meine Festplatte.

15.10.2018

Die erste Basler ist gelandet, nach 235 Tagen sehe ich zum ersten Mal andere Gesichter. Doch ein merkwürdiges Gefühl.

Und frische Früchte haben sie auch mitgebracht!

11.10.2018

Puzzle Update #13
Die Pappe ist aufgeklebt und jetzt muss es nur noch an seinen endgültigen Platz.

02.10.2018

So sieht es unter dem Fußboden aus. Alle Rohre für eine Etage laufen hier durch.

Die letzte Aufgabe, bevor das erste Flugzeug kommt, ist das Fuel Pit aufzubauen.


Dazu müssen die Dieseltanks, das Pumpenhaus und die Fuel Shack (eine beheiztes Gebäude zum Aufwärmen) an den richtigen Platz.

Alles muss dann mit einander verbunden werden. Das ist gar nicht so einfach, wie es aussieht. Die Schläuche sind schwer und ziemlich steif. Dazu kommt auch noch, dass man alles in den dicken Handschuhen erledigen muss.

01.10.2018

Entspannung in der Galley. Die Lounge wird leider bald schon weggeräumt um Platz für mehr Tische und Stühle zu machen.

30.09.2018

Ab jetzt gibt es also nur noch Fotos mit meiner kleine Panasonic.

Das Fooddeck, der größte Gefrierschrank der Welt.

Ich finde es ja richtig schön, wenn alles so mit Schnee überzogen ist.

Strahlend blauer Himmel.

Heute gehe ich mal raus ins Summercamp und mache ein paar Fotos.

Solche Gestalten bilden sich hier im Winter.

Jedes Gebäude im Sumercamp bildet seinen eigenen Drift. Auch vor dem Gebäude entsteht ein Drift, der reicht allerdings nie bis ans Gebäude ran.

Hinter den Gebäuden sieht das allerdings anders aus.

Die Schneemobile warten ruhig auf ihren nächsten Einsatz.

Manche stehen sogar auf einem Podest.

Nicht nur Gebäude werden schön vom Schnee zugedeckt.

Ich im Summercamp. Die Schutzbrille beschlägt leider nach ca. 30 Minuten so stark, dass ich durch sie nichts mehr sehe.

Klettergriffe im Boulderraum, hier habe ich mich kurz aufgewärmt.

Das ist der Drift vor dem Boulderraum.

Kaum zu Glauben, aber der ganze Schnee wurde hier aufgeweht und muss im Sommer wieder weggeräumt werden.

Auf dem Rückweg zur Station schaue ich noch bei ARO vorbei. Da ist heute Tag der offenen Tür.

28.09.2018

Tja, das wars dann wohl mit meiner großen Kamera. :( Was ihr hier seht ist eine Lamelle des Shutters, der die Belichtungszeit bestimmt.

27.09.2018

Die Sonne ist endlich wieder richtig zu sehen! Hier steht sie gerade über dem ICL.

Und noch ein Panorama vom Dark Sector.

Ich bin mit Sabrina und Joshua auf dem NOAA Tower, dem höchsten Punkt am Südpol.

Von hier hat man überallhin eine gute Aussicht.

So klein sehen die Berms von hier oben aus.

Und die Station erst recht.

Das ist Joshua.

Wer glaubt, eine Fatamorgana könnte man nur in der Wüste sehen hat sich getäuscht!

Auch hier gibt es beim Sonnenaufgang wunderschöne Fatamorganen.

25.09.2018

Ein Strathosphärenballon, eigentlich eine ziemlich große und sehr dünne Mülltüte.

So sieht die Wettersonde aus. Sie zeichne die Position, Luftdruck und Temperatur auf.

Hier wird eine kleine Heizung aus Wiederständen und zwei 9V Blockbatterien zusammen gelötet.

Die Wetter- und Ozonsonde muss vor dem Start überprüft werden.

Die Ozonsonde ist komplizierter. Sie besitzt eine Pumpe, die Luft von außen in die Sonde pumpt um dann durch eine chemische Reaktion den Ozongehalt zu bestimmen.

Mit so einer Seilwinde wird die Sonde unter dem Balloon befestigt.

Aber bevor der Ballon steigen kann, muss erst noch die Tür freigeschaufelt werden.

Ein wirklich schöner Tag.

Keine Ahnung was das ist, sieht aber schön aus.

Der Eingang zur Balloon Inflation Facility (BIF) oder auf deutsch der Ballonvorbereitungshalle.

Nachdem die Sonden kalibriert sind, werden sie zusammen mit der selbstgebauten Heizung in einen dicken Styroporbehälter gesteckt.

Die kleine Heizung ist nicht stark genug, deswegen wird der gesamte Inhalt vor dem Flug auf ca. 32°C aufgewärmt.

Jetzt sind fast alle Vorbereitungen erledigt und die Sonde wird an den Ballon befestigt.

Der mit Helium gefüllte Ballon wird rausgetragen.

Nur ein winziger Teil des Ballons ist mit Helium gefüllt.

Das ist alles noch der Ballon und wenn er in der Stratosphäre ankommt, dann wird er völlig aufgeblasen sein.

Und los geht's!

Hier seht ihr den ganzen Ballon und die kleine Sonde am Ende.

Der Ballon fliegt meistens übers SummerCamp davon.

Jetzt heist es nur noch aufräumen und den nächsten Flug vorbereiten.

Der Mond hinter dem BIF.

So schön kann der Mond hier sein.

24.09.2018

Ein Selbstportrait.

23.09.2018

Heute war zum ersten mal die Sonne kurz zu sehen und nach einem kurzen Tripp geht es wieder zurück zur Station.

Leider hab ich die erste Sonne um ein paar Minuten verpasst. Hier wird gerade unsere Landebahn präpariert.

So dass dann auch hoffentlich bald die ersten Flugzeuge landen können. Noch ist es allerdings zu kalt.

Die Sonne ist schon wieder hinter den aufziehenden Wolken verschwunden.

So sehe ich aus, nachdem ich ca. 30 Minuten draußen war.

Hinter der Station haben sich gewaltige Schneedünen gebildet. Die meisten gehen bis in den zweiten Stock!

Im Winter, wenn die Sonne nicht scheint, bleibt der Schnee an den Wänden haften.

Sobald die Sonne hoch genug ist wird der Schnee wieder verdampfen.

Gerade Geländer sehen zur Zeit richtig schön aus.

22.09.2018

Für das Sunrise Dinner haben Denies, Sabrina und ich eine Station aus Lebkuchen gebacken.

Es ist fast Maßstabsgetreu.

Gerade die Fenster waren eine ganz schön friemelige Arbeit.

Fast fertig ...

... jetzt steht sie auf dem Tisch und es hat sogar gescheit.

Luis, Tony und Ta-Lee warten auf die Eröffung des Dinners.

Brot mit gesalzner Butter gibt es als Beilage.

Zur Eröffnung: Pulverisiertes Nutella mit Apfelkaviar und Toast. Inspiriert wurde das von den Peanutbutter und Jelly Sandwich.

2. Gang: Südpolsalat mit Gorgonzolabällchen.

4. Gang: Basilikum-Zitronen Sorbet mit Micor-Mix Sprossen.

Eine Runde Applaus für Steele, der den neuen Polmarker fertig gestellt hat.

18.09.2018

Und nochmal die Sonne über dem Dark Sector.

17.09.2018

Heute sind Wolken am Horizont aufgetaucht und streuen das goldgelbe Licht der Sonne.

16.09.2018

Nur einen Tag später hat sich der Himmel von einem eher Lila ins bläuliche gewandelt.

15.09.2018

Hier das zweite Panorama.

13.09.2018

Wie kurz nach dem Sonnenuntergang kann man auch jetzt wieder den Schatten der Erde sehen.

Eine alte Windturbine, sie wurde vor Jahren installiert um heraus zu finden, ob man so entfernt unabhängige Messstationen mit Strom versorgen kann.

Eine Mauer aus Schnee, fast so groß wie ich. Die muss ich jedes Mal umgehen, wenn ich ins ICL möchte.

Einige kleine Sastrugi, wie sie hier überall zu finden sind.

Sie nehmen die bizarrsten Formen an.

ICL und der aufgehende Mond.

Diese Schneedüne ist hinter dem ICL entstanden.

Das ist das Erste von mehreren Panoramen, die alle den Dark Sector zeigen. So könnt ihr ein wenig die Farbenvielfalt bewundern.

10.09.2018

Eiswüste!

09.09.2018

Dramatisch scheint das Licht zwischen SPT und DSL hindurch.

Das IceCube Lab im Sonnenaufgang.

06.09.2018

Ich, Rob und Janelle (v.l.) sind auf dem Weg zu SuperDARN.

Die ganz Elektronik von SuperDARN ist in dem kleinen Gebäude untergebracht.

SuperDARN ist ein aktives Radar, das heist es sendetRadiowellen aus um deren Echo zu empfangen.

Die ausgesendeten Radiowellen werden von Auroras reflektiert und so kann SuperDARN Auroras vom Südpol bis ans Meer messen.

05.09.2018

Raureif überzieht meine Kamera nach einem Ausflug nach draußen.

04.09.2018

Die Schneeverwehung die ihr hier seht ist knap zwei Stockwerke hoch. Der ganze Schnee wird im Sommer wegeräumt.

Spoolehenge im Sonnenaufgang

Vom Summer Camp kann man auf den Parkplatz der kleinen Flugzeuge schauen. Kaum zu glauben, dass in weniger als einem Monat hier wieder Flugzeuge stehen.

Zurück zur Station mit der Sonne im Rücken. Auch wenn es immer heller wird, die Nacht ist noch deutlich zu erkennen.

02.09.2018

Puzzle Update #12
Ihr dachtet doch nicht, wir wären schon fertig!? Jetzt kleben wir das Puzzle erst auf Papier und dann auf stabilen Karton. So befestigt wird es dann hier im B2 aufgehangen.

Hier nocheinmal eine 'Nahaufnahme' vom ICL. Sieht wirklich gut aus, oder?

Mittlerweile ist es auch wieder so hell, dass ich sehen kann wo ich hintrete.

Heute war es wieder wundervoll draußen! Der Himmel über mir war klar und trotz der aufsteigenden Sonne konnte ich ein paar Sterne sehen. Über dem Boden schwebte jedoch ein Nebel, der alles was nicht direkt über mir war in einen mysteriösen Schleier gehüllt hat.

24.08.2018

hier mal fast den gesammten Sonneaufgang in einem Bild!

Ein anderer Tag eine andere Stimmung.

23.08.2018

Nach zwei Tagen Wolken zeigt sich der Himmel heute wieder in seiner vollen Pracht
Real View

22.08.2018

Es ist nicht immer schön am Südpol. Die letzten Tage wurde ich von wenig Wind und kristall klarem Himmel verwöhnt. Heute ist es wieder windig und bewölkt. Trotzdem einer der beineindruckensten Orte der Welt!
Real View

19.08.2018

Die letzten drei Tage waren echt fantastisch! Super Wetter und es ändert sich draußen alles im Stundentakt.

Meine Kamera nach 45 Minuten arbeit in der Kälte. Die Frostschicht bildet sich erst nachdem ich die Kamera rein geholt habe.

18.08.2018

Der Mond ist jetzt ganz aufgegangen und alles ist ganz schön hell.

Jetzt aber erst mal eine kleine Pause von den ganzen schönen Nachtbildern. Luis, Rob, Janelle, Zane, Travis, Raffaela, Sabrina und ich haben Dan geholfen den Lagerraum für Getränke aufzuräumen. Keiner von uns (außer Dan) wusste worauf er sich einlässt. ...

... Die Getränke sind schon zwei Jahre alt bevor sie überhaupt bei uns ankommen, stehen hier auch noch einige Zeit rum und machen mehrere Druck- und Temperaturunterschiede mit. ...

... All das schwächt die Dosen der Softdrinks. Dazu kommt dann noch, dass die Säure in Cola oder Sprite langsam kleine Mikrolöscher in die Dosen frisst und diese dann auslaufen. ...

... Und genau das ist hier mit ziemlich vielen Dosen passiert. Überall war eine dicke, klebrige und teilweise geschimmelte Schicht Softdrink. Wir haben also alles ausgeräumt, geschrubbt und alls alles einigermaßen sauber war, wieder eingeräumt.

17.08.2018

Die letzten Tage hatten wir wirklich schönes Wetter. Das ist die Station von einem zweieinhalb Meter hohen Drift vor dem Boulderraum aus fotografiert.

Der ganze Himmel ist voll mit Auroras.

16.08.2018

Ich habe heraus gefunden, wie es mit dem Fokus der Kompakten einigermaßen klappt. Auf Manuell gestellt und dann in der Station auf unendlich fokussiert klappt ganz gut. Ich darf dann beim Fotos machen nur nicht an den Fokusring kommen.
Real View

Hier noch ein paar lila Auroras, mit dem Auge fast gar nicht zu sehen.

Ich nach einer 15 Minütigen Fotosession. Ungefähr so lange hält die Batterie in der Kompaktkamera aus oder anders gesagt ca. 10 Bilder.

Vielleicht eines der letzten Milchstraßenbilder?!

Reparaturstatus #4: Juhu! Ich kann wieder Fotos machen! Leider ist noch nicht alles wieder in Ordnung, der Sucher zeigt keine Infos mehr an und der Blitzknopf ist auch noch kaputt, aber das ist erst mal egal. Es macht schon viel mehr Spaß mit der großen Kamera zu fotografieren.
Real View

Obwohl ich auch hier ein wenig aus dem Fokus bin.

Mehr Auroras!

Aurora direkt vor der Milchstraße

Der Mond zwischen Jupiter (links) und Saturn (rechts).

Meine erste gelungene Langzeitbelichtung. Der erste Versuch vor ein paar Wochen ist gescheitert, weil meine Batterie aufgegeben hat, bevor das Bild gespeichert wurde. :(
Ihr seht hier Les, der mit einem Raupenbagger zum DSL fährt um die Dieselvorräte aufzufüllen.

Sabrina auf einem Drift direkt hinter der Station. Auf dem Bild gibt es ganz viel zu entdecken: Jupiter, Saturn, den Mond, die Milchstraße, Auroras, den Radiodome und die Abgase des Generators. ;)

Ich und Sabrina auf dem gleichen Drift von der anderen Seite fotografiert.

Auroras und das Zentrum.
Real View

Die Milchstraße und wer ist das denn?

Noch mehr Milchstraße.

Hier könnt ihr ein wenig erahnen, wie hoch die Drifts sind. Viele reichen fast bis in den zweiten Stock!

Die Station und der Sonnenaufgang.

14.08.2018

Reparaturstatus #3: Ich habe das Board jetzt gereinigt, allerdings geht der Knopf für den Blitz auch nicht mehr. Deswegen habe ich auch noch die obere Abdeckung abgenommen. Allerdings müsste ich die Kamera noch weiter auseinander nehmen um an den Knopf zu kommen. So wichtig ist der Knopf dann doch nicht. Ich werde jetzt anfangen die Kamera wieder zusammen zu bauen.

13.08.2018

Reparaturstatus #1: Der erste Schritt ist geschafft und ich habe erfolgreich die Rückseite der Kamera offen. Es sieht so aus als ob die linke Seite des Elektronikboards gereinigt werden müsste.

Reparaturstatus #2: Ich habe das Elektronikboard ausgebaut und werde es demnächst reinigen.

In der Zwischenzeit muss ich wohl mit meiner kleinen Kompaktkamera Fotos machen. Es ist echt schwierig den richtigen Fokus zu finden, da die Kamera auf Autofokusausgelegt ist. Der funktioniert in der Kälte und Dunkelheit allerdings gar nicht.
Real View

Eine schöne und helle Aurora, allerdings sieht sie mit dem bloßen Auge nicht ganz so grün aus. Es ist eher ein grau mit einem grünlichen Schimmer.
Real View

Und hier die Aurora mit dem Zentrum der Milchstraße.

Puzzle Update #10
Jetzt ist es wirklich fast geschafft. Nur noch die letzten Teile einsetzten, unnnnd fertig!

12.08.2018

All die Teile die mir an meiner Kamera dieses Jahr kaput gegangen sind: Ein Batteriegriff, mein Fernauslöser, eine Gegenlichtblende und zu guter letzt die Kamera selber. Die Kamera werde ich die Tage mal aufschrauben und schauen ob ich da was selber reparieren kann.

Und noch einmal mein Mittagessen. Heute habe ich selber gekocht, Nudeln mit Zitronen-Pfeffersoße, Spargel und Ei.

11.08.2018

Heute konnte ich zum ersten Mal einen Schimmer der aufgehenden Sonne am Horizont sehen. Die Zeit vergeht ganz schön schnell, irgendwie fühle ich mich noch nicht bereit, den fantastischen Sternenhimmel und die Auroras aufzugeben. Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass dieser Winter von ziemlich 'schlechtem' Wetter geplagt war. Mehrere starke Stürme haben für viele Wochen den Himmel in ein dunkles Grau verwandelt, durch das man nur mit ein wenig Glück gerade mal einen Stern sehen konnte. Die starken Winde sorgen auch dafür, dass sich die unterschiedlich warmen Luftmassen mischen und wir hier recht milde Temperaturen um die -55°C haben. Normalerweise ist es um diese Zeit im Jahr gute 15°C kälter. Alles in allem also recht bescheiden zum Sternegucken.

Ein anders Unglück hat mich diese Woche auch noch ereilt: Meine Kamera hat leider den Geist aufgegeben und weigert sich Fotos zu machen. Deswegen muss ich gerade in der letzten dunklen Periode auf meine gute Nikon D750 verzichten. Wenn der Mond nächste Woche wieder aufgeht und dann zwei Wochen später untergeht, wird der Himmel schon wieder so hell sein, dass keine Sterne mehr zu sehen sind.
Ich habe auch beim Nikon-Service um Hilfe gebeten, doch leider sind die keine große Hilfe und raten mir die Kamera doch in den nächst gelegenen Reparaturservice zu bringen. Der ist leider einige tausend Kilometer weit entfernt und ich werde nicht vor Dezember auch nur in der Nähe eines Nikon-Servicecenters sein.
Sehr schade, jetzt muss ich mal schauen, was ich so machen kann.

Auch, wenn ich es nicht wahrhaben möchte und gerne noch ein wenig der Sternenhimmel beobachtet hätte, aber die Sonne geht schon wieder langsam auf.

Ich vor dem ersten Schimmer des Sonnenaufgangs.

10.08.2018

Fokussieren ist mit der kleinen Kamera fast unmöglich. :(

09.08.2018

Nicht ganz so gut wie die Nikon aber besser als nichts: Auroras, Sterne und Station mit meiner kleinen Panasonic fotografiert.

Auroras und Milchstraße

05.08.2018

Mein Mittagessen, frischer Salat aus unserem Gewächshaus mit Broccoliquiche.

02.08.2018

Das letzt Bild, das ich mit meine Nikon machen konnte: Ich vor dem Haupteingang der Station.

01.08.2018

Das Südpol Feuerwehr Team!

Nach dem Fotoshooting wurde noch ein wenig Basketball gespielt, natürlich in voller Ausrüstung.

29.07.2018

Ich musste heute raus und Fotos von einigen Scintillatoren machen. Es gab den Verdacht, dass die durch die Stürme der letzten Wochen beschädigt worden sein könnten. Alles ist in bester Ordnung und sie können weiterhin Teilchen aus kosmischen Schauern messen.

Das ICL und im Hintergrund DSL und MAPO.

28.07.2018

Die Mondfinsternis am Südpol. Leider war es super windig und ich konnte kein schönes Foto machen. :(

26.07.2018

Diese Woche im technischen Retten Training: ...

Wie stoppe ich mich, wenn ich einen steilen Schneehang hinunter rutsche.

Frühstück, oder für mich Abendessen: Chiabatta mit Rührei und frischem Basilikum.

22.07.2018

Der Flur im zweiten Stock wird erneuert. Ab jetzt heist es immer runter und wieder hochgehen, wenn man auf die andere Seite möchte.

Eine neue alte Freizeitbeschäftigung: LAN Party!

Wir dekorieren Plätzchen ...

... für ...

... Weihnachten im Juli.

18.07.2018

Das Feuerteam in Aktion!

Hier üben wir, ...

... wie wir verletzte Personen ...

... schnell aus einem ziemlich verqualmten Raum holen.

16.07.2018

Das ICL, eigentlich wollte ich eine Zeitrafferaufnahme machen. Das hat leider nicht geklappt und als ich meine Kamera ins warme getragen habe ist mir noch der Stecker des Fernauslösters in tausend Stücke zerbrochen.
Real View

15.07.2018

Es gibt nicht genug Marker, deswegen improvisiert Janelle hier. ;)

Heute wird hier Bingo gespielt.

Fast die Hälfte der Station nimmt teil.

Gestern Abend habe ich Brot gebacken. Einfaches Weisbrot mit ein wenig Joghurt im Teig. Das war ziemlich lecker. Da ich ja auf Nachtschicht bin, ist fast das ganze Brot gegessen worden, während ich geschlafen habe.

Handwärmer, da brauche ich weniger von als ich gedacht habe. Die Hände sind das erste was kalt wird, abgesehen von der Nase, wenn man nicht aufpasst. Ich hatte bis jetzt noch keine Problem mit der Kälte, manchmal bin ich eher zu warm angezogen.

10.07.2018

Ein Himmel voller Auroras ...

...

...

07.07.2018

Die Station, eine Aurora und die Milchstraße.

05.07.2018

Sock Wars! Lasst die Spiele beginnen!

04.07.2018

Der Mond ist noch da, ...
Real View

... direkt mal die Gelegenheit nutzen ...

... und ein paar Fotos vom ICL machen.

Kein Vollmond, eher Viertelmond.

Geschafft!

Das Cargo-Deck ist ganz schön zugeschneit. Da habe ich bald einiges zu tun.

Erst mal in ICL aufwärmen, ...

... bevor es dann wieder raus geht um noch mehr Fotos zu schießen.

02.07.2018

Puzzle Update #9
Ein paar Teile fehlen noch, aber dann geht es ans letzte Viertel!

Mit dem Mond ist es hier echt ganz schön hell.

Der A4-Pod, im Winter lebt hier keiner. Er wird dafür als Lager genutzt.

30.06.2018

Die letzte Flasche Champagner ...

... wird nach erfolgreicher Arbeit geköpft.

Das bin ich ;)

28.06.2018

Der Quiet Sector

Ein Foto, kaum zu glauben aber wahr.

Eine andere Treppe, alle Lichter draußen sind rot, um die empfindlichen Auroraexperimente nicht zu stören.

...

Die Station bei Vollmond.

Eine Außentreppe

23.06.2018

Ich genieße das gute Wetter ...

... und den beeindruckenden Himmel.
Real View

23.06.2018

  • Mitwinter - Die Hälfte ist geschafft

Die letzten Wochen waren ganz schön zermürbend - keine Sterne, keine Auroras und super windig. Da ist echt passend, dass sich pünktlich zum Mittwinter der Wind legt und der Himmel wieder aufklart. Auch generell ist die Stimmung hier wieder auf einem Hoch- die Hälfte ist geschafft und das ohne großartige Vorkommnisse oder Streitereien. Natürlich tut auch das ausgezeichnete Mittwinterdinner seinen Teil dazu. Wie die letzten großen Feiertage gab es ein sehr gutes Sechs Gängemenu serviert. Und da die Galleycrew an diesem Tag arbeiten musste, werden wir nächstes Wochenende für sie Kochen.

Bereit für das Mittwinterdinner!

Mittwintergrüße der anderen Stationen.

Die Galley ist dekoriert und für eine gemütliche Athmosphäre ist gesorgt.

Gruß aus der Küche

1. Gang: Tomaten Consommé mit fritiertem lila Basilikum

Das Mittwintermenu

2. Gang: Rukula Salat mit cremigem Brie und Balsamikum Glaze

3. Gang:

4. Gang:

5. Gang: Schokoladenkuchen mit Südpolvanilleeis

22.06.2018

Der Mond ist wieder aufgegangen.

Schnell noch die Gelegenheit nutzen und ein paar Bilder von der Milchstraße machen!

Das ist die Große Magellansche Wolke. Eine Galaxie, die unsere Milchstraße vor Millionen von Jahren verschluckt hat.

Die Milchstraße. Unten am Rand sieht man schon das Licht des Mondes.
Real View

21.06.2018

Das Starten eines Wetterballons ist in totaler Dunkelheit gar nicht so einfach.

Sobald er losgelassen wird, muss derjenige mit der Sonde unter dem Ballon her rennen, bis die Sonde hochgezogen wird.

Fast in der Dunkelheit verschwinden und nur noch sichtbar, weil er mit einem Laserpointer angestrahlt wird.

Spaß mit dem Laserpointer nach erfolgreichem Ballonstart.

So sieht es aus, wenn ich nicht mit den Farben gespielt habe. ;)

20.06.2018

Der erste einigermaßen schöne Tag seit fast sechs Wochen.

Das Feuerwehrteam bereitet sich auf eine Suchaktion vor. Auf jeder Seite der Fahnen laufen fünf von uns in einer geraden Linie an einem 30 Meter langem Seil.

19.06.2018

Jetzt sind schon seit einigen Monaten unsere Vorräte an frischem Gemüse und Obst zuneige gegangen. Seit dem gibt es nur Tiefgefrorenes zu essen.

Nein, nicht ganz. Wir haben hier am Südpol ein kleines Gewächshaus (Greenhouse). Das setzt komplett auf künstliches Licht und hydroponische Pflanzen. Hier wächst vor allem Salat, der ist am einfachsten zu ziehen und die Ausbeute ist so gut, dass wir fast täglich frischen Salat zum Abendessen bekommen. Ansonsten wachsen hier auch noch Tomaten, Grünkohl, Brokkoli, Pak Choi, Basilikum, Gurken und andere Dinge. Alles muss essbar sein, selbst die drei Blumenarten sind essbar und landen auch hin und wieder mal im Salat. Somit bekommen wir eigentlich fast jeden Tag zum Frühstück frischen Grünkohl und Pak Choi und zum Abendessen einen Salat. Ich wüsste auch nicht ob ich den Winter hier so gut überstehen würde, wenn wir nicht wenigstens ein wenig frisches Gemüse hätten.

Aber das Greenhouse ist nicht nur für die Pflanzen da. Mit nur 1% Luftfeuchtigkeit ist der Südpol einer der trockensten Plätze auf der Erde. Im Greenhouse gibt es auch eine kleine Aufenthaltsecke mit Couch. Hier hin kann ich mich hin und wieder zurück ziehen und mich ein wenig entspannen. Wenn die Lampen eingeschaltet sind, ist das auch der bei weitem hellste Raum und ein wenig mehr Licht ist auch mal ganz nett. Die Luftfeuchtigkeit im Greenhouse hilft auch kleinere Kratzer in der Haut zu heilen. Ansonsten dauert es hier einfach sehr lange bis etwas heilt. Ein kleiner Kratzer in der Haut, der bei euch nach ein paar Tagen verschwinden ist braucht hier locker mehrere Wochen bevor er verheilt ist.

Ihr seht also, es ist wirklich gut, dass wir das Greenhouse haben.

Aus den gesähten Samen, je einer pro Loch, sind kleine Setzlinge geworden. Sie sind fast bereit in die Kinderstube umzuziehen.

Die Kinderstube. Hier wachsen die kleine Planzen noch dicht beieinander. Aber sobald sie etwas größer sind werden sie vereinzelt und haben dann auch mehr Platz um richtig zu wachsen.

So sieht es dann aus, wenn Salat, Grünkohl, Basilikum, Pak Choi und Tomaten gedeihen.

Kleine Tomaten, fast reif.

Ist das Grünkohl, Pak Choi oder was anderes???

An einer Stelle tropft Kühlwasser von der Decke. Deswegen wachsen hier schöne Blumen.

13.06.2018

Es stürmt hier immer noch! So sieht es schon seit einigen Wochen bei uns aus.

25.05.2018

Die Milchstraße und unsere beiden nächsten Nachbargalaxien, die große und kleine Magelanische Wolke.

Das ICL, die Milchstraße und ein IRIDIUM-Flare.

Joshua arbeitet an SPT.

22.05.2018

Puzzle Update #8
Mehr als die Hälfte ist geschafft!

So sieht es hier bei schlechtem Wetter aus. Keine Sterne, kein Mond und nach ein paar Schritten auch kein Licht von der Station mehr. Zum Glück gibt es ja die Flaggen. Moment wo sind die denn jetzt?
Ja, auch bei diesem Wetter sind wir draußen unterwegs und laufen die 1000 Meter zum ICL.

19.05.2018

Dan, unser Junge für Alles, feiert heute seinen Geburtstag und ich habe ihm Gläser für die Party geschenkt.

Die habe ich selber gemacht, aus Eis und -60°C kalt.

Das ist sehr gut angekommen.

10.05.2018

Wir haben immer viel Spaß beim Bouldern.

Besonders, wenn es kreativ wird. :)

Und hier noch ein Mal Joshua.

Ich habe auch eine Route gesetzt und wer hätte es gedacht: Drei Menschen, drei unterschiedliche Möglichkeiten den ersten Zug zu machen.

Ja, das gibts auch am Südpol!

09.05.2018

Wir gehen normalerweise alle zwei Tage bouldern.

Heute ist das Wetter noch besser als leztes Mal und die Milchstrasse war über uns super gut zu sehen.

Nur am Horizont ist es immer ein wenig diesig. Das kommt durch den ständigen Wind, der in Bodennähe den Schnee aufwirbelt.

07.05.2018

Heute bin ich mit Joshua and Sabrina zum Bouldern gegangen.

Leider kann ich im Moment nicht bouldern. Die Ringsehne am Mittelfinger braucht mal ein wenig Ruhe.
Real View

Dafür habe ich die Zeit genutzt und im Summer Camp einige Fotos gemacht.

So hatte ich auch die Möglichkeit die Bouldersession hier festzuhalten.

Das ist Joshua, ...

... der hier eine neue Route ausprobiert.

Das ist Sabrina im Dach.

Pausen gibt es bei uns auch hin und wieder.

Damit wir nicht frieren, haben wir eine kleine elektrische Heitzung im Boulderraum.

Rotes Licht und ganz viel Tape.

Fragt sich nur welche Farbe das Tape jetzt hat?!

Aurora und Schnee.

Auf unserem Rückweg hatten wir das Glück einen Mond Halo zu sehen.

Als ich dann später auf dem Dach der Station war, gab es auch noch schöne Auroras.

05.05.2018

Puzzle Update #7
Mehr Platz, wir brauchen mehr Platz!

04.05.2018

Meine Kollegin Raffaela und ich posen im Mondschein vor unserem Arbeitsplatz.

28.04.2018

Der Mond geht wieder auf und wird die nächsten zwei Wochen zu sehen sein.

Hier habe ich das ICL mal von der Station aus fotografiert.

26.04.2018

Puzzle Update #6
Das erste Viertel ist fertig. Weiter geht's mit den nächsten Beiden!

25.04.2018

Die Geisterstation!

Mein erster Versuch die Milchstrasse zu fotografieren.
Jetzt verstehe ich auch, warum sich die Leute hier nach Tagen ohne Auroras sehnen.
Findet ihr alle Satelliten auf dem Foto? (Es sind 16!)

Auf das Bild klicken hilft ;)

Fahnen zum Dark Sector und meinem Arbeitsplatz (rot beleuchtet).

24.04.2018

Aurora, Aurora!
Real View

Puzzle Update #5
Mein Puzzle wird hier soeben drauf passen.

22.04.2018

Puzzle Update #4
Janelle, Rob und ich haben hier einige Tische zusammengestellt.

20.04.2018

Heute gibt es keine Auroras, dafür teste ich aber mein neues 14mm Objektiv. Ganz schön beeindruckend finde ich. Man sieht sogar eine der Magelanischen Wolken und Jupiter.

Ganz dunkel ist es immer noch nicht. Ich bin schon gespannt auf die richtig schwarze Nacht.

19.04.2018

Meine erste Aurora!

Direkt über mir.

Selbst der dunkelste Teil des Himmels ist immer noch ziemlich hell.

Dafür zieht sich die Aurora aber einmal quer über den ganzen Himmel.

Die erste Aurora über der Station.

Keine Aurora im Dark Sector.

12.04.2018

Puzzle Update #3

10.04.2018

Puzzle Update #2

09.04.2018

Mond, Sonne und Dark Sector

06.04.2018

Das letzte 'kleine' Puzzle von meiner Familie ist nun auch fertig.

05.04.2018

Die Unterseite der Station.

Es geht los!

05.04.2018

Ich habe mir ein 18.000 Teile Puzzle bestellt und nun geht es los.

Bis zum Ende des Winters soll es fertig sein. Wenn wir es schaffen, werde ich es hier im B2 aufhängen und alle die geholfen haben unterschreiben das Puzzle. Es gibt da nur ein kleines Problem: Kein einziger Tisch hier in der Station ist groß genug für das Puzzle. Die 3x2 Meter müssen eben erst einmal irgendwo ausgebreitet werden. Deswegen fangen wir mit nur einem Viertel des Puzzles an und selbst dafür ist der größte Tisch schon fast zu klein. Einen großen Tisch habe ich aber schon in Auftrag gegeben. ;)

Zugeschneite Gasflaschen vor ARO, dem Wetterobservatorium.

Sabrina, die NOAA Technikerin, und ich sind den Wetterturm hochgeklettert. Das kleine Gebäude ist ARO.

Fast 30 Meter hoch ist der Ausblick einfach umwerfend.

04.04.2018

Der Clean Air Sector (Saubere Luft Sektor), meistens bläst der Wind aus dieser Richtung und bringt die sauberste Luft der Erde mit sich. Niemand darf hier rein, nicht einmal zu Fuß.

03.04.2018

Die Station.

Und schon wieder ein Sonnenuntergangsbild vom Dark Sector.

02.04.2018

  • EHT - Das Event Horizont Teleskop

Kommt bald
...

Ich helfe den SPT WinterOvern, Adam und Joshua, spezielle Spiegel für das EHT anzubringen.

Dafür werden zwei kleine Spiegel installiert.

Mit dem EHT wird versucht das erste Bild von einem schwarzen Loch zu machen!

Mit dem zweiten Spiegel werden die Radiostrahlen in das innere der Empfängerkabine geleitet. Dort wird es dann von Sensoren aufgezeichnet. Im Hintergrund seht ihr übrigens einen Teil des 10 Meter großen Hauptspiegels.

Das ICL, fotografiert vom Dach des DSL (Dark Sector Lab, da wo das große Teleskop steht).

01.04.2018

Ich habe die letzte Gelegenheit genutzt und ein Foto vom ICL gemacht, währen drinnen alle Lichter an waren. Bald müssen alle Fenster abgedunkelt werden, um andere Experiment nicht zu stören.

Der Mond, das Südpolteleskop (links) und BICEP (rechts).

Der Mond ist gefangen zwischen den Kabeltürmen und dem ICL.

Und der Mond ist aufgegangen.

Ich habe Kuchen gebacken! Zu Ostern gibt es einen Frankfurter Kranz.

31.03.2018

Aufgewirbelter Schnee und Wolken ...

... lassen es wie in einem Traum aussehen.

Jedes Foto, das hier geschossen wird, ist aufwendig. Man muss seine Schutzausrüstung anziehen und alles drinnen vorbereiten. Dann heist es nur noch hoffen, dass der Shutter nicht einfriert.

Eine Hand voll Fotos und fünf Minuten später.

Das Summer Camp, die tonnenförmigen Gebäude nennt man Hypertads.

Zurück Blickend. Auf dem halbem Weg zum Boulderraum.

Wie ihr hier sehen könnt, wurde die rote Außenbeleuchtung eingeschaltet worden.

30.03.2018

Wieder ein Kind sein und Burgen bauen? Am Südpol jederzeit möglich!

Hier sieht man sogar die Krümmung der Erde.

29.03.2018

Erkennt ihr den Schatten der Erde?

28.03.2018

Die Flaggen der Länder die den Antarktis-Vertrag unterschrieben haben.
Südafrika, Belgien, Japan, Frankreich, Großbritannien, Norwegen, Neuseeland, Russland, Chile, Australien und Argentinien

Der Polmarker vor der untergegangenen Sonne.

So langsam wird es dunkel im Dark Sector.

30 Minuten bei -60°C, meine Pantoffeln halten warm.

Eine weiße Wüste.

27.03.2018

Schöne Wolken über dem ICL.

25.03.2018

Ich kann auch nicht immer nur Fotos mit gutem Wetter zeigen. ;)

Es ist hier sehr stürmisch in letzter Zeit.

Selfie im Südpolmarker bei einer Windgeschwindigkeit von 65 km/h.

Irgendwo am Ende der Fahnenreihe liegt der Dark Sector, mein Arbeitsplatz.

Nach fast fünf Tagen Sturm klart es heute gegen Mittag wieder auf und gibt den Blick auf einen wunderschönen Sonnenuntergang frei.

Das Außendeck von DZ nach dem Sturm.

Die Eingänge zu den Arches. Als sie gebaut wurden waren sie noch nicht von Schnee bedeckt.

Die Station.

Jupiter?

Der Himmel in Flammen.

Cryo und die Berms hinter der Station

Sabrina und ich sind fast bis zum Ende der Welt gelaufen ...

... um den Sonnenuntergang zu genießen.

So schön ist er!

Auf einer großen Kiste sitzt es sich doch recht gemütlich.

24.03.2018

Es geht los! Die Sonne ist nun endgültig hinter dem Horizont verschwunden (nun ja, fast - ein paar Tage wird die Sonne noch zu sehen sein) und wir haben das hier mit einem besonderen Dinner gefeiert. Unsere Galleycrew hat ein super leckeres Menü zusammen gestellt, schaut euch doch einfach mal die Bilder dazu an. Es war auch das erste Mal, dass das Essen auf Tellern an die Tische gebracht wurde. Im Sommer waren es einfach viel zu viele Leute um das so zu machen. Das ist eben der Vorteil von nur 40 Leuten, da kann man viel mehr machen als mit 160.

Aber was bedeutet das jetzt für mich? Jetzt beginnt für mich persönlich der Winter. Ab jetzt sind es sechs Monate ohne Sonne und ich bin schon ganz gespannt wie es wird.

Jeder bekommt ein auf ihn abgestimmtes Sonnenuntergangsdinnermenu.

Wir haben Tische aus der Galley geräumt und Platz geschaffen für einen gemütliche Lounge.

Die Tafel ist gedeckt und fast alle sind da.

Gegrilltes Seitan Tenderloin auf Champigonrisotto garniert mit knusprigen Zwiebeln. Begleitet von scharf angebratenem Grünkohl und einer Balsamikumreduktion.

Marco unser Wintermanager.

So sah es draußen während des Dinners aus.

Dan, unser Steward, hat sich wie viele andere für diesen Anlass schick angezogen.

22.03.2018

Und so sieht mein Fester aus, wenn es draußen stürmt.

21.03.2018

Die Sonne geht endlich unter!

Sonne und das ICL

Die Sonne steht jetzt so tief am Himmel, dass sie fast horizontal in mein Zimmer scheint.

16.03.2018

Die Puzzle hab ich von meiner Familie zu Weihnachten geschenkt bekommen!

13.03.2018

Heute ist Paletten stapeln angesagt! Die Sonne steht tief am Horizont und es ist -48°C kalt.
Der ganze Müll muss nämlich ordentlich auf Paletten gestapelt werden und damit die während des Fliegens nicht verrutschen werden Netze aufgespannt.

1. Paletten vorbereiten und raus gehen.


3. Das obere Netzt auflegen und dann die Seiten anbringen.

2. Alle Netze schön auf dem Boden auslegen. Bei der Kälte und mit Handschuhen will man wirklich nicht zu lange an den Netzen rum fullmeln.

4. Wenn alles angebracht ist schön fest ziehen.

Das Ergebnis nach nur 2 Stunden Arbeit draußen.

08.03.2018

Ein schön aufgeräumter Schrank mit all den Dingen, die vorherige WinterOver hier gelassen haben.

06.03.2018

Die Abgase der Generatoren steigen hier nicht in den Himmel, sondern bleiben auf einer Höhe.

Ein Blick in den Dark Sector

03.03.2018

Eisblumen ...

... an dem Fenster des Boulderraums.

02.03.2018

Die Schatten werden immer länger.

22.02.2018

Die wirklich letzten beiden Flugzeuge für diesen Sommer.

Janelle, Rob und ich nutzen das schöne Wetter um ein wenig Frisbee um den Südpol zu spielen.

17.02.2018

Der Station Closed Samstags Brunch! Mit viel frischem Obst ...

... Käse, Kräckern, Hefezopf ...

... geräuchertem Lachs und Salat aus lokalem Anbau!

Unsere Winterköche haben auch noch Bratkartoffel, Würstchen, Waffeln, Bohnen, Speck und frische Spiegeleier vorbereitet.

16.02.2018

Die partielle Sonnenfinsternis am Südpol.

16.02.2018

Oder: über das kommen und gehen von Freunden.

Kommt bald
...

Die letzte Herc nimmt alle Sommerleute mit und macht einen extra Überflug über die Station um sich für die kommenden Monate zu verabschieden.

14.02.2018

Die Südpollandebahn ist in letzter Zeit ein geschäftiger Ort.

Das erste und einzige Mal, dass zwei Hercs gleichzeitig am Südpol sind.

Warten aus die zweite Herc, während die erste zur Startbahn fährt.

Eine ist geparkt, die andere hebt gleich ab.

10.02.2018

Marion und ich kurz vor ihrem Abflug.

[Bild: Marion]

♪Leaving on a jet plane♪

Viele meiner Freunde verlassen jetzt die Station.

27.01.2018

In den Eistunneln unter der Station ist es das ganze Jahr -60°C. Deswegen gibt es hier untern kleine Hütten zum Aufwärmen.

So sehen die Eistunnel aus. Durch das Gewicht des Schnees wölben sich die Wände langsam nach innen und müssen regelmäßig verbreitert werden.

Hier wird also die Gravitation gemacht. ;)

23.01.2018

Nach fast einer Woche in McMurdo bin ich jetzt also wieder auf dem Rückweg. Allerdings nicht in einer Herc, sondern in einer der kleineren Baslers.

Aber jetzt erst mal der Reihe nach:

Wir, das sind Janelle, Rob, Sabrina, Zeke und ich, sind am Mittwoch gegen 17:00 in McMurdo gelandet. Na ja, eher auf dem Ross-Eisschelf, denn die Landebahn ist einige Kilometer von McMurdo entfernt und liegt auf dem Seeeis, dass die Bucht von McMurdo überdeckt. An der Landebahn werden wir von 'Ivan', dem Terrabus erwartet. Der bringt uns dann in einer 40 Minütigen Fahrt nach McMurdo, wo wir erst mal unsere Zimmer zugeteilt bekommen. McMurdo ist viel größer als die Station am Südpol und deswegen bekommen wir keine Einzelzimmer. Allerdings sind Rob, Zeke und ich im gleichen Zimmer untergebracht. Das große blaue Gebäude 155 liegt im Herzen von McMurdo und beherbergt nicht nur Schlafzimmer, sonder auch die Kantine, einige Lounges, den Werkraum, den Shop und einige Büros.
Da es schon zu spät war noch etwas größeres zu unternehmen, haben wir beschlossen uns stattdessen Huts Point und die Scott Discovery Hut anzuschauen. Hier habe ich dann auch das erste mal Tiere gesehen. Seelöwen und Skuas gabs hier ziemlich viele, allerdings leider keine Pinguine.
Den Tag danach ist dann der Eisbrecher in den Hafen eingefahren. Nun ja, er musste natürlich erst mal das ganze Eis brechen und eine befahrbare Rinne bilden. Das ganze hat mehrere Stunden gedauert und wir haben dabei zugesehen. Nachdem das Spektakel vorbei war haben wir beschlossen den Hausberg von McMurdo Obs-Hill zu besteigen. Das war kein langer Aufstieg hat aber trotzdem super viel Spaß gemacht und die Aussicht über McMurdo war einfach grandios.
Am Freitag musste Sabrina dann leider schon wieder zurück zum Pol. Wir wollten aber trotzdem eine längere Wanderung unternehmen und haben deshalb beschlossen schon um fünf Uhr morgens aufzubrechen. Janelle, Rob Sabrina und ich haben Castle Rock bestiegen. Ich bin am nächsten Tag, mit wesentlich besserem Wetter, noch einmal zusammen mit Janelle, Rob, Zeke und einem Freund Zekes auf den Castle Rock geklettert, aber das war ja am Samstag. Nach der Tour am Freitag hatten wir noch so viel Zeit und Sabrinas Flug wurde um ein paar Stunden nach hinten geschoben, dass wir uns auch noch für eine geführte Tour durch den Eisbrecher anmelden konnten. Das war sehr spannend auch wenn wir nicht in den Maschinenraum gelassen wurden.
Den Sonntag haben wir dann recht entspannt in dem einzigen Cafe, dem Coffee House verbracht. Während wir im Coffee House saßen und uns die warme Schokolade geschmeckt hat, hat die Polar Star den Hafen verlassen und das Forschungsschiff Palmer angelegt. Wir haben uns dann natürlich nicht die Gelegenheit entgehen lassen auch die Palmer zu besichtigen.
Meinen letzten Tag habe ich dann noch damit verbracht weiter nach Pinguinen zu suchen. Leider war auch dieses mal meine Sucher erfolglos und ich musste ohne einen Pinguin gesehen zuhaben am nächsten Tag wieder zurück fliegen. Entschädigt wurde ich dadurch, dass ich in einer Basler zurück fliegen durfte. Das ist wesentlich spannender als in einer Herc, zum Einen weil die Basler nicht so hoch fliegt und ich so wesentlich mehr von der Landschaft mitbekomme und zum Anderen weil in der Basler jeder Platz ein Fenster hat. So macht das fliegen nochmal wesentlich mehr Spaß!

Ich bin in einer Basler geflogen.

Ein Meer aus Eis auf meinem Rückflug zum Südpol.

Über den transantarktischen Berge. Leider die meiste Zeit in den Wolken.

Einem kleinen Flugzeug mit Fenstern und einer offenen Tür zum Cockpit.

22.01.2018

Ein Seelöwe über eisigem Grund.

Traurig sieht er aus.

Ein Seelöwe schwimmt im kalten Wasser.

Sie werden hier auch die Ratten der Lüfte genannt.
Alles muss sicher verpackt werden, denn man darf die Tiere hier nicht füttern, weder beabsichtigt noch unbeabsichtigt.

Ein Skua in voller Schönheit.

Ein Skua im Flug.

Ein Skua hebt ab.

So schön sind die Skuas von Nahmen.

Ein Seelöwe ...

Guten Appetit!

... und ein Skua.

Es hat über Nacht geschneit! So schön ist der Hafen von McMurdo im Schnee.

Die Wolken reißen auf!

21.01.2018

Das Forschungsschiff Palmer ist im Hafen von McMurdo angekommen.

The Coffee House, ein wirklich gemütliches Café, nur Fenster fehlen.
Zurück zum Pol

20.01.2018

Unser zweiter Ausflug zu Castle Rock.
Zurück zum Pol

Dieses Mal mit wesentlich besserem Wetter.
Leider ist der Gipfel von Mt.Erebus, ein aktiver Vulkan, in den Wolken versteckt.

Eine Rast auf dem Gipfel von Castle Rock.

Fällt euch was komisches auf?
Da ist Wasser in flüssiger Form auf meinem Schuh!

19.01.2018

Auf dem Gipfel des Castle Rock.
In der Mitte sieht man 'White Island' und rechts daneben 'Black Island'.
Zurück zum Pol

Die Palmer wartet darauf, dass die Anlegestelle frei wird.

Die Brücke des Eisbrechers.
Zurück zum Pol

Der Eisbrecher Polar Star. Der Anker oben im Bild ist ein Teil der Außenhaut des Schiffes.

Neue ...

... und alte Waschmaschienen.

Alles muss gut verstaut sein, damit es bei Seegang nicht umherfliegt.

Rob verschwindet durch eine Luke im unteren Teil des Schiffes.

18.01.2018

Der Eisbrecher hat es in den Hafen geschafft.

Nur zum Größenvergleich

Nur langsam arbeitet sich der Eisbrecher durchs Eis.

Meine Freunde schauen dem Eisbrecher zu.

Zeke, Rob und Sabrina.

Der Eisbrecher bei der Arbeit.

Das ganze McMurdo in einem Bild.
In dem blauen Gebäude in der Mitte habe ich mein Zimmer.
Zurück zum Pol

17.01.2018

Ein Seelöwe in der Bucht von McMurdo.

Scott's Discovery Hut an einem windigen Tag.
Zurück zum Pol

Sie zählt zu den wenigen Denkmälern hier am Südpol.
Nichts wir hier verändert, auch nicht der zerlegte Seelöwe in der Ecke.

Kisten mit Lebensmitteln, die meisten sind allerdings leer.

Kakao hatten sie damals auch schon, und einen angebissenen Keks.

17.01.2018

So wird hier der Urlaub genannt, den alle nehmen dürfen, wenn sie länger als sechs Monate am Pol sind. Wobei wirklich Urlaub kann man das auch nicht nennen. Der einzige Ort an den wir gehen dürfen ist McMurdo. Das liegt zwar an der Küste, ist aber trotzdem noch Antarktis.

Eigentlich sollte ich schon vor zwei Tagen hier losgeflogen sein, aber wie das so ist sind keine Flugzeuge gekommen. Heute ist das erste Flugzeug seit einer Woche gelandet und ich kann endlich nach McMurdo und mal was anderes sehen als eine große, weite weiße Ebene.

Vielleicht fragt ihr euch ja wie das mit der Arbeit geregelt wird während ich in McMurdo bin? Das ist recht einfach. Raffaela war die letzte Woche in McMurdo und ich habe mich alleine um den Detektor gekümmert. Die kommende Woche wird es andersherum sein- ich bin in McMurdo und sie wird auf den Detektor aufpassen.

Jetzt bin ich aber erst mal gespannt wie es so wird und hoffe, dass ich Pinguine sehen werde!

13.01.2018

Marion und ich lassen eine Wetterballon steigen.

[Bild: Rob]

Der Ballon ist schon fast nicht mehr zu sehen.

[Bild: Rob]

Danach haben wir Spaß auf der Schreinerparty!

[Bild: Unbekannt]

Die Party der Schreiner, mit ganz viel Holzspielzeug.
Gerne auch mal was größer.

Wozu das wohl gut ist?

Kubb am Südpol!

06.01.2018

Während des Halbmarathons auf Skiern, vorbei an den Radiodomen ...

[Bild: Hyme]

... und vorbei an Dieseltanks durch die Berms.

[Bild: Raffaela]

05.01.2018

Halos sind eines der beeindruckendsten Naturschauspiele die es gibt.

Hier erkläre ich euch bald mehr zu diesem Schauspiel. In der Zeit könnt ihr euch ja mein Bild dazu anschauen.

Alles was die Sonne hergibt!

04.01.2018

Kommt bald
...
Mehr Bilder

So werden hier Kabelkanäle gemacht!

Mit riesigen Kettensägen.

Überreste der Bohrung, bevor ich sie einsammle.

03.01.2018

Eine DAQ-Box (Daten-Aufzeichnungs-Box) von ARA. Die wird im Schnee vergraben.

01.01.2018

Von Wind und Wetter geschaffene Eisskulpturen.

Sie sehen wunderschön aus!

Mein Spiegelbild.

01.01.2018

Der Südpol ist in ständiger Bewegung.

Genauer betrachtet bewegt sich das Eis des Gletschers, auf dem ich zur Zeit lebe. Jedes Jahr fließt das Eis ca. 10m Richtung Meer. Das macht sich hier nicht wirklich bemerkbar, allerdings bedeutet das, dass sich der geografische Südpol relativ zur Station verschiebt. Deswegen wir der Südpolmarker jedes Jahr an Neujahr auf den Südpol gesetzt. Dazu wird in einer Art Zeremonie die amerikanische Flagge, die den Südpol flankiert, von Hand zu Hand gereicht, bis sie an dem neuen geografischen Südpol angekommen ist. Dort wird dann nach einer Ansprache des Stationsmanagers der neue Südpolmarker enthüllt.

Der Südpolmarker ist etwas ganz besonderes. Er wird jedes Jahr von den Winterovern, also den Leuten die die lange Nacht hier verbringen, entworfen und hergestellt. Dazu kann jeder der hier ist einen Entwurf einreichen und dann Stimmen alle gemeinsam ab.

Der neue Polmarker wird enthüllt.

Die amerikanische Flagge wandert.

So sieht er aus, der neue Südpolmarker.

31.12.2017

An Silvester ist hier einiges los. Den ganzen Tag wird die Turnhalle dekoriert und geschmückt damit wir am Abend dort alle gemeinsam feiern können. Leider dürfen wir hier kein Feuerwerk abbrennen, die Brandgefahr ist zu hoch und außerdem würde das die Antarktis ziemlich verschmutzen. Ganz nebenbei macht das bei strahlendem Sonnenschein auch keinen richtigen Spaß. ;)

Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ein frohes neues Jahr euch allen!

Hier wird gefeiert...

...ohne Feuerwerk aber mit Krach, ...

...Live Musik, ...

...Freunden, ...

...und allem was dazu gehört.

30.12.2017

Ein Wand aus Schnee am Horizont...

...sieht ziemlich beindruckend aus.

29.12.2017

Ein Kabelkanal mal anders.

Eine ARA Bohrung, 200m geht es hinab.

Liz und ich lassen die Sensoren und das Bohrloch.

So sieht einer der Sensoren aus.

28.12.2017

Spaß in den Berms...

...mit zwei Matratzenhaufen

[Bild: Sabrina]

27.12.2017

Jetzt habe ich ja schon einige Bilder gezeigt in denen das 'Außenlager' der Station zu sehen ist. Nun ja, der ganze Bereich wird Berms genannt und besteht aus vielen langen Reihen hinter der Station. Daher auch der Name 'Berms', der steht für lange künstliche Erhöhungen auf einer Flachen Ebene. Hier wird also alles gelagert, dass eingefroren werden darf. Neben Toilettenpapier, Holz, Möbeln, Türen, ganze Wandteile und zeitweise Essen sind dort auch die ganzen Gegenstände untergebracht die in den letzten Jahrzehnten nicht mehr in der Station gebraucht wurden. Hier kann man alles Mögliche finden: Stühle, Matratzen, Fitnessgeräte, alte Schränke und vor allem viele leere Kisten. Vieles liegt hier schon seit langer Zeit und ist vollkommen eingeschneit. Das macht einen Spaziergang in den Berms zu einem kleinen Abenteuer. Ich weis nie, ob unter dem nächsten Stück Schnee nicht doch ein Hohlraum verborgen ist. Auf meinen Wanderungen bin ich auch zwei Mal bis zu den Knien durch die Schneedecke eingebrochen.

Zum Glück ist mir dabei nichts passiert. ;)

Spuren im Schnee

Was man alles in den Berms findet.

Eine Runde ausruhen.

Die freigeräumte Seite einer langen Reihe in den Berms.

26.12.2017

Am 26. kam dann doch noch ein Flugzeug und es hatte Geschenke von meiner Schwester dabei!

25.12.2017

Geschenke, Geschenke. Von meinen Kollegen in Madison!

Sabrina und ich haben eine Herc für das 'Race Around the World' gebaut.

Wie bei den echten Hercs verzögerte sich der Start auf Grund von mechanischen Problemen.

[Bild: Tim]

Danach ging es dafür aber richtig los...

[Bild: Tim]

...und nach der Hälfte wurde die 'Crew' ausgetauscht.

[Bild: Rob]

Nach 3.6km werden wir begeistert am Ziel empfangen.

[Bild: Ta-Lee]

24.12.2017

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und ein tolles Fest!

Und wie sieht Weihnachten hier am Südpol aus? Als Erstes sind die Wochen vor Weihnachten leider genau so stressig wie zu Hause aus. Alles Mögliche konnte man in der Zeit unternehmen: Es wurden Schneeskulpturen gebaut, ein Cribbage-Turnier ausgetragen, das 'Race Around the World' findet am 25.12. statt und dann habe ich auch noch ein Geschenk gebastelt. Da kommt keine Langeweile auf.

Am Heiligabend selbst gibt es dann ein Festessen für die ganze Station. Dieses Mal sind es so viele Leute, dass sie nicht alle auf einmal in die Gally passen. Ich habe an der ersten Runde teilgenommen und dann nach dem Essen geholfen alles für die Zweite herzurichten. Abends gibt es dann noch eine Xmas Party. Dafür wird die Turnhalle dekoriert und geschmückt.

Am ersten Weihnachtstag findet traditionell das 'Race Around the World' statt. Das ist ein 3.6km langes Rennen, das einmal alle Zeitzonen der Erde durchläuft. Sabrina und ich haben da auch mitgemacht. Allerdings nicht um zu Gewinnen. Wir haben im Vorfeld einen Schlitten in eine Herc verwandelt und uns dann gegenseitig gezogen. Das war super anstrengend und ich kann mir jetzt auch sehr gut vorstellen, wie sich die ganzen Leute fühlen, die hier mit ihren Schlitten ankommen. Aber es war trotzdem super spaßig!
Dann ist da auch noch der 'Secret Santa', so eine Art Wichteln, wo jeder einen Namen zieht und dann ein Geschenk bastelt oder besorgt. Ich habe mich also die letzten Wochen Abends immer in der Schreinerei versteckt und an meinem Geschenk gearbeitet. Es ist ein Cribbagespiel und das ist echt super.

Das Weihnachtsmenu für Vegetarier...

...und nicht Vegetarier.

Ein Turm aus Karamell und Keks, lecker!

Die Tafel, nachdem wir sie wieder flott gemacht haben.

Weihnachtsgrüße von den anderen Antarktisstationen.

21.12.2017

Mein Secret Santa Geschenk, leider noch nicht ganz fertig.

Die zweite Traverse erscheint am Horizont ...

...und fährt zwischen Berms und Landebahn ...

...zur Station, ...

...um dann dort ihr Lager aufzuschlagen.

Das Summercamp und die Berms.

Endlich! Mein Packet, das ich mir selber von Christchurch aus geschickt habe.
Waren jetzt ja nur siebeneinhalb Wochen.

Ein schöner Halo.

20.12.2017

Das Flugzeug ist entladen...

...jetzt beginnt das beladen.

Vorsichtig wird die Palette in das Flugzeug gehoben.

In der Zwischenzeit bekommen wir auch noch etwas Diesel für den Winter.

Das Beladen eines Flugzeugs ist auch mit Muskelkraft verbunden.

Die Rückseite der Computer, die mit den Sensoren im Eis kommunizieren.

An jeden Kabel hängen vier DOMs und alle enden sie hier.

Die Sonne scheint durch die Fenster in den Serverraum des ICL und beleuchtet die ganzen Kabel.

19.12.2017

Schneeblöcke, ...

...fast hat man das Gefühl sie würden von innen heraus leuchten.

Wir bauen einen Thron aus Eis und Schnee.

12.12.2017

Eine frohe Weihnachtszeit vom Südpol!

[Bild: Raffaela]

11.12.2017

Die Station an einem schönen Sommertag gesehen vom Ende der Landebahn.

08.12.2017

  • Über Schnee und tausende Jahre altes Wasser

Dies ist eigentlich nicht meine Geschichte. Ich wurde nur durch Zufall in sie verwickelt.

Eines Tages kam Sabrina zu mir und meinte ich müsse Fotos von ihr machen, wie sie eine Flasche mit Wasser über dem Polmarker ausgießt. Fotos mache ich ja gerne und neugierig war ich auch auf ihre Geschichte, also habe ich zugesagt. Heute war ich dann mit ihr draußen und dort habe ich dann auch erfahren, was es mit dem Wasser auf sich hat. Das Wasser ist nämlich geschmolzener Schnee und zwar von genau dem Ort, wo wir gerade stehen! Eine Freundin hatte ihr die Flasche mit dem Schnee von hier mitgebracht und da sie das Wasser werde trinken noch wegschütten wollte hat sie es so lange aufbewahrt bis sie selber hier am Südpol ist. Nun also ist der ehemalige Schnee wieder zurück an dem Ort, wo er einst her kam.

Und das bringt mich zu dem zweiten Teil der Geschichte. Das Wasser was ich hier jeden Tag trinke, mit dem ich dusche und das ich zum Händewaschen benutze ist alt, sehr alt. Gewonnen wird es aus einem Brunnen, der viele Monate 'wachsen' muss, bevor wir ihn benutzten können. Es fängt alles mit einem kleinen Loch im Eis an, in das beständig warmes Wasser gepumpt wird. Durch das warme Wasser schmilzt das Eis und das Loch wird größer und größer, bis es groß genug ist und einige hunderttausende Liter Wasser fasst. Das ist dann unser Wasservorrat für die nächsten Jahre. Wenn man nun bedenkt, wie tief der Brunnen zur Zeit ist und wie alt das Eis in der Tiefe, dann kann ich sagen: Ich trinke fast 2000 Jahre altes Wasser.

Wasser auf dem Südpolmarker.

Oder sollte ich besser sagen geschmolzener Schnee?

Eiszapfen

02.12.2017

travers
Hmm... Jetzt muss ich euch glaube ich erst mal ein wenig über die Station erzählen und wie es möglich ist, dass Menschen hier überhaupt leben können.

Damit wir am Südpol überleben brauchen wir drei ganz wichtige Dinge: Essen, Wasser aber vor allem Wärme. Besonders die Wärme ist wichtig, ohne Heizung ist das innere der Station selbst mit der guten Isolierung hier innerhalb von ein paar Stunden auf unter Null Grad abgekühlt. Damit das nicht passiert gibt es hier insgesamt drei Generatoren die rund um die Uhr Strom produzieren. Die Abwärme der Generatoren wird dann dazu genutzt um die Station zu heizen. Im Durchschnitt brauchen wir dazu im Winter ca. 34.000 Liter Diesel pro Woche. Das macht dann für den gesamten Winter 1.500.000 Liter (1.5 Millionen!). Früher wurde der ganze Diesel mit den Flugzeugen hier hin geflogen aber seit ein paar Jahren gibt es die South Pole Traverse, die jetzt einen großen Teil des Diesels zur Amundsen-Scott South Pole Station bringen.

Das sind eine Hand voll Männer und Frauen, die die Strecke von McMurdo zum Pol in Traktoren zurücklegen und den Diesel in Blasen hinter sich her ziehen. Eine Strecke von mehr als 1.600 km legen sie dabei zurück. Es geht über dickes Meereis, die transantarktischen Berge und zu letzt über das Hochplateau auf dem auch der Südpol liegt. Insgesamt kommen diesen Sommer drei solcher Traversen bei uns an. Für eine Strecke brauchen sie ca. zwei Wochen. Wobei die erste länger unterwegs ist, da sie erst einen sicheren Weg finden muss. Straßen gibt es hier ja nicht und gerade das erste Stück, von McMurdo zu den Bergen geht über zugefrorenes Meereis. Dort gibt es viele Gletscherspalten, die auch schon mal so groß sind wie die Traktoren selbst. Hat die erste Traverse eine befahrbare Strecke gefunden folgen alle anderen dann einfach nur noch dieser Strecke und sind so wesentlich schneller bei uns.

[Bild: Wikipedia]

Ich auf einem der Traktoren, die über 1600km durch die Antarktis gefahren sind.

[Bild: Raffaela]

Der Traktor in voller Schönheit.

Die 'Fuel bladders', so wird ein Teil des Diesels hier an den Südpol transportiert.

30.11.2017

Ein Drache am Südpol!

Mein buntes Abendbrot!

29.11.2017

Einer der Generatoren, die die Station mit Strom und Wärme versorgen.

Schnee, der über den Winter durch eine kleine Öffnung nach innen gekommen ist.

28.11.2017

Das Cargo-Deck des ICL.

Trotz -32°C ist es in der Sonne und ohne Wind war genug für ein T-Shirt.

27.11.2017

Klettern am Südpol.

22.11.2017

Kommt bald
...
Hehehe... :)

Einen der wichtigsten Ratschläge habe ich in Madison bekommen. Er lautet: 'Stell dich auf Verspätungen und Verzögerungen ein, denn die Flüge verlaufen nie wie geplant.'

Da meine Reise zum Südpol sehr reibungslos verlaufen ist- nur ein Tag Verspätung in Christchurch und planmäßige Ankunft am Südpol- habe ich diese Warnung für ein wenig übertrieben gehalten. Jetzt nach drei Wochen ohne auch nur ein einziges Flugzeug verstehe ich die Bedeutung. Da eine Herc nicht hier am Pol bleiben kann und direkt wieder zurück nach McMurdo fliegen muss, brauchen sie ein acht Stunden Fenster in dem das Wetter sowohl hier als auch in McMurdo gut ist. Hinzu kommen dann noch diverse mechanische Probleme und die Crew braucht auch Erholung. Aus all diesen Gründen fallen Ständig Flüge aus. Gerade jetzt zu Beginn der Saison wird ein Flug bei möglichem schlechten Wetter schnell gestrichen. So kommt es, dass es hier jetzt schon seit drei Wochen kein Flugzeug mehr gelandet ist. Das führt zu allen Möglichen Schwierigkeiten: Experimente können nicht durchgeführt werden, weil die Wissenschaftler in MCMurdo festsitzen, die verbliebenen alten WinterOver können den Pol nicht verlassen, so gerne sie es auch wollen, wir bekommen keinen Diesel für den Winter und wir bekommen auch keine frischen Lebensmittel. So habe ich jetzt schon seit zwei Wochen kein frisches Obst mehr gegessen und auch die Eier sind seit kurzem aus. Das könnte man als Ausblick auf den Winter betrachten, wo ich mit den selben Problemen konfrontiert sein werde. Allerdings ist die Situation jetzt doch ein wenig schlimmer und Personen die nur für ein paar Tage hier bleiben sollten stecken jetzt hier fest und beschweren sich lautstark darüber, dass sie hier festsitzen. Mich stört daran, dass einige der alten WinterOver jetzt schon seit fast 380 Tagen hier in der Station sind und sich so was von diesen Leuten anhören müssen. Das finde ich ziemlich unfair und rücksichtslos den alten WinterOvern gegenüber.

Nun ja, heute ist nun also endlich ein Flugzeug gelandet und hat all die ersehnten Dinge gebracht! Wissenschaftler, die endlich an ihren Experimenten arbeiten können, frisches Obst und Gemüse und die lang ersehnte Freiheit für alle die den Pol verlassen.

So, jetzt gib es hier noch einen kleinen Exkurs über die Verschiedenen Flugzeugtypen, die hier am Pol landen. Insgesamt gibt es drei verschiedene Typen. Da ist zum einen die Hercules, oder kurz Herc. Sie ist das größte Flugzeug, das hier auf der Südpollandebahn landen kann. Mit ihr kommen die ganze Fracht, Diesel und vor allem Menschen. Sie ist ein altes militärisches Flugzeug vom Typ LC-130, das jetzt unter der Obhut der National Science Foundation (NSF) steht. Als Backup gibt es dann noch zwei kleinere Flugzeugtypen, die Basler (von der hab ich schon ein paar Fotos gepostet) und die Twinotter (da gibts noch keine Fotos, die kommen aber irgendwann bestimmt). Beide sind viel zu klein um Fracht an den Pol zu bringen und werden hauptsächlich als Passagierflugzeuge genutzt. Im Gegensatz zu den großen Hercs können die beiden Kleinen hier am Pol für mehrere Tage geparkt werden ohne dass sie kaputt gehen. Hmm... Jetzt hab ich alle Flugzeuge genannt, die hier am Pol landen können. Allerdings sieht man einmal im Jahr noch ein viertes, viel größeres Flugzeug. Die Globemaster vom Type C-17 fliegt die Airdrop- Einsätze. Aber darüber habe ich ja schon geschrieben.

Endlich, die langersehnte Herc ist gelandet.

Sommerleute kommen an ...

... und werden am Südpol begrüßt.

Alle Abfliegenden werden auf einer Liste abgehakt, damit auch ja keiner vergessen wird.

Vollgepackt geht es dann Richtung Flugzeug.

Die Herc startet mit einem schönen Sundog im Hintergrund.

Die Herc ist bereit zum Start ...

... und sie ist abgehoben!

18.11.2017

In der antarktischen Nacht ist es für Flugzeuge nahezu unmöglich hier am Südpol zu landen. Es ist dunkel und viel zu kalt. Die einzige Möglichkeit dringend benötigte Dinge zu bekommen besteht in einem AirDrop, also dem Abwerfen der Dinge mit Fallschirm. Aber auch das geschieht nur in Notfällen, wenn zum Beispiel spezielle Medikamente gebraucht werden.

So einen AirDrop wurde heute geübt. Dafür ist extra eine C-17 aus Christchurch an den Pol geflogen. Die C-17 ist einfach ein riesiges Flugzeug, vor allem wenn man sie mit den sonst üblichen Flugzeugen vergleicht, die hier am Pol ankommen. Es gibt extra für so einen AirDrop eine bestimmt Zone wo die Ladung dann abgeworfen wird. Damit wir das dann auch im Winter in stockdunkler Nacht finden, wird das einmal im Sommer geübt. Das ist besonders wichtig, da die Ladung im Winter auch nicht beleuchtet ist oder so was. Je nachdem was abgeworfen wird ist die Zeit auch ein kritischer Faktor. Medikamente dürfen ja z.B. auch nicht einfrieren und da gibt es dann nur ein bestimmtes Zeitfenster in dem die Ladung geborgen sein muss. Das erfordert einen reibungslosen Ablauf.

Ich habe mir natürlich nicht die Gelegenheit nehmen lassen von diesem Ereignis ein paar Fotos zu machen.

Die C-17 direkt über der Station.

Martin Wolf, einer der alten IceCube WO.

Der erste Überflug der C-17 direkt über die Station.

Warten auf den nächsten Überflug.

Nach nur zwei Überflügen endlich der AirDrop.
Leider nur mit Sand gefüllt.

14.11.2017

Schneeverwehungen nahe dem ICL.

Ich darf jetzt einen Scout fahren.

15.11.2017

Nachdem ich jetzt ein paar Wochen mit dem ECW, also meiner Kälteschutzausrüstung, rumlaufen durfte, kann ich sagen: Sie ist ziemlich warm und nicht so hinderlich wie ich gedacht hatte. Wenn ich meine 'Big Red', die Hose, Stiefel, Schal, Sturmhaube, Handschuhe, Mütze und alles andere was dazugehört trage, bin ich mal eben 15kg schwerer als sonst. Aber wirklich unbequem ist das alles nicht und ich kann mich erstaunlich gut darin bewegen.

Eigentlich sollte das schiere Gewicht der ECW einen schwerfälliger machen, aber das ist gar nicht der Fall. Mit normalen Schuhen merke ich das Gewicht der ECW gar nicht. Erst wenn ich auch die dicken Stiefel anziehe fühle ich mich langsam und schwerfällig. Also versuche ich für kurze Touren meine normalen Bergschuhe anzuziehen und die dicken Blauen nur dann, wenn ich weiß dass ich für mehrere Stunden draußen sein werde. An die Schwerfälligkeit muss ich mich erst mal gewöhnen und an die Tatsache, dass hier mit nur 678.3mb (3259m ü. NN) Luftdruck alles ein wenig langsamer von statten geht als anders wo. Aber gerade das gefällt mir hier sehr gut.

08.11.2017

Eine Basler besucht die Station.

07.11.2017

Und nochmal die Station! :)

05.11.2017

Der Dark Sektor, mit meinem Arbeitsplatz dem ICL (links).

Das Summer Camp

Mein neues Zuhause.

04.11.2017

Der Südpol ist wegen Wartungsarbeiten geschlossen?!?

[Bild: Martin Wolf]

Zum Glück ist der geographische Südpol noch geöffnet.

[Bild: Martin Wolf]

01.11.2017

Jetzt geht es los. Ich sitze gerade in einer C-17 und bin doch ein wenig nervös. Ich habe mich schon gefragt, wann es bei mir damit anfängt. Vor fünf Minuten war ich noch überhaupt nicht nervös.Ein wenig aufgeregt vielleicht. Hier in der C-17 ist es aber so komplett anders als in normalen Passagiermaschinen, das ich einfach nervös werden muss. Alle Passagiere sitzen in zwei langen Reihen rechts und links an der Flugzeugwand. Sehen können wir uns aber trotzdem nicht. Sie Sicht ist von großen Metallcontainern versperrt, die in der Mitte des Flugzeugs stehen. Raus schauen geht auch nicht, die einzigen Fenster hier im Frachtraum sind zwei kleine Bullaugen in den Türen. Alles was passiert ist eine Überraschung, wann es losgeht kann ich nicht sagen. Einzig die Beschleunigung verriet mir, dass wir uns bewegen. Und laut ist es! Trotz des Gehörschutz, den ich beim Einsteigen bekommen habe. Bin schon gespannt wie der Start wird.

Kaum ist die C-17 vom Boden abgehoben legt sich auch meine Nervosität. Von diesem Moment an geht es endlich wirklich los. Alles Andere vorher fühlte sich ganz normal an. Ja ich war in den USA und dann auch ein paar Tage in Christchurch, aber das war dann doch eher alles bekannt und nicht wirklich neu. Auch weil ich da immer noch in der Zivilisation war. Wenn dieses Flugzeug aber landet, bin ich auf einem Kontinent der sich von allen anderen dadurch unterscheidet, dass es hier eben keine Zivilisation gibt und ganz verarbeitet habe ich das alles noch nicht und warte nur darauf, dass mich die Erkenntnis trifft. Es ist einfach unvorstellbar.

Fünf Stunden dauert der Flug von Christchurch nach McMurdo. Zuerst bewölkt klart, es dann doch nach drei Stunden auf und ich kann aus den kleinen Bullaugen schauen. Was ich da erblicke ist einfach unbeschreiblich. Wir fliegen über endloses Weiß, durchzogen nur von einigen wenigen schwarzen Flecken, die steile schneefreie Hänge der Antarktischen Gebirgskette aufzeigen. Riesige Gletscher ziehen sich durch die Täler und lassen die Ausmaße der Dinge unter mir nur erahnen. Kurz vor der Landung auf diesem unwirklichen Kontinent geht es aber noch einmal raus aufs offene Meer. Unsere Landebahn, das Phoenix Air Field, liegt auf dem Ross-Eisschelf und nicht auf dem Kontinent an sich. Von dort werden wir dann in einer 40 minütigen Fahrt nach McMurdo gebracht. McMurdo selbst ist leider nicht so beeindruckend; eine kleine Stadt mit großen Häusern und Straßen und vielen Menschen, die von einem Gebäude zum anderen laufen. Versteht mich nicht falsch, dieser Ort gehört zu den aufregendsten Orten an denen ich je war.

Viel Platz ist in der Herc allerdings nicht.

Die Herc wartet, gleich geht es los!

Feuer und Eis, der Mount Erebus.

'Ivan' - der Terrabus bringt uns von McMurdo zur Startbahn, wo hoffentlich unser Flugzeug zum Pol wartet.
Zurück zum Pol

31.10.2017

McMurdo ist eine kleine Stadt hier in der Antarktis.

Mein erster Ausflug auf dem neuen Kontinent.

Angekommen in der Antarktis.

Küsteneis

Ein erster Blick auf die Antarktis.

Direkt unter einem Flügel der C-17.

Das Clothing Distribution Center.
Hier bekomme ich meine ganze Ausrüstung für den Pol.

Das Tor zur Antarktis..

30.10.2017

  • Christchurch, ein letztes mal Grün

Eigentlich sollte ich die Beiträge schreiben, wenn die Erinnerungen noch frisch sind. Aber gerade für die Zeit in Christchurch, oder CHC wie man hier einfachheitshalber sagt, ist das nicht nötig. Meine Erinnerungen sind immer noch so präsent wie an dem Tag als ich in die C-17 gestiegen bin, um den letzten Schritt Richtung Antarktis zu unternehmen. Jetzt aber erst mal von Anfang an:

United Airlines - Flight Number 733
Departure: Thu, 26OCT2017 14:05; Denver, CO (DEN)
Arrival:   Thu, 26OCT2017 15:48; San Francisco, CA (SFO)
Duration:  2h43m

United Airlines - Flight Number 6755 Operated by Air New Zealand
Departure: Thu, 26OCT2017 20:45; San Francisco, CA (SFO)
Arrival:   Sat, 28OCT2017 05:35; Auckland, New Zealand (AKL)
Duration:  12h50m

United Airlines - Flight Number 6747 Operated by Air New Zealand
Departure: Sat, 28OCT2017 10:00; Auckland, New Zealand (AKL)
Arrival:   Sat, 28OCT2017 11:25; Christchurch, New Zealand (CHC)
Duration:  1h25m

Gesamte Reisezeit: 1d2h20m

Für alle, die sich schon mal gefragt haben, wie lange man zum Südpol unterwegs ist: Tja, das hängt ganz davon ab von wo man abreist. Für mich geht es in Denver los. Das bedeutet eine gesamte Reisezeit von über 26 Stunden und da sind noch nicht einmal die vier Stunden im Flughafen in Denver oder die weiteren zwei Stunden in CHC mit eingerechnet. Auch die Fahrt von den Rockies zum Flughafen fehlt in dieser Rechnung noch. Zähle ich all das dazu, so bin ich insgesamt mehr als 36 Stunden unterwegs gewesen. Ausgehend vom Verlassen des YMCA Geländes bis zur Ankunft im Hotel in CHC. Ganz schön lange kann ich euch sagen.

In Auckland angekommen begrüßt mich der wahrscheinlich letzte Regen, den ich für die nächsten zwölf Monate zu Gesicht bekommen werde. Es ist nicht kalt und der feine Regen fühlt sich warm auf der Haut an. Ich genieße diesen letzten Regen, bevor es weiter nach CHC geht.

Sonne und ein warmer Frühling erwartet mich dagegen in CHC. Alles ist grün und blüht. Zum Glück hat sich mein Abflug in die Antarktis um einen Tag nach hinten Verschoben. So kann ich die meiste Zeit des freien Tages im Botanischen Garten verbringen. Ich spaziere einfach über die grünen Wiesen und lasse den Frühling ganz bewusst auf mich wirken. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass ich so etwas erst wieder nach meiner Rückkehr vom Südpol sehen werde.

29.10.2017

Es ist Frühling in Christchurch und überall blühen die Blumen.

Ein letztes mal genießen wir das frische Grün, bevor es dann in das ewige Eis geht.

Mit dem Frühling kommen auch die Kücken.

Ganz viel zartes Grün.

Von vorne eine Reinigung ...
Innen eine geheimen Bar.

28.10.2017

Regen in Auckland.

26.10.2017

Zu dem Training, das ich als Winterover bekomme, gehört neben der Fireschool auch ein Teambuilding. Idealerweise sollten da alle Winterover dran teilnehmen. Wir sind allerdings nicht vollzählig, da einige im Moment noch am Pol sind. Allerdings sind wir immerhin 28 Personen und damit mehr als die Hälfte der 41 Winterover die dort dieses Mal überwintern. Von einigen Seiten habe ich nun schon gehört, dass wahrscheinlich vier bis fünf von uns es nicht bis zum Winter schaffen werden. Das ist wohl der Durchschnitt der Leute die es sich während des Sommers noch einmal überlegen oder aus anderen Gründen nicht am Pol bleiben dürfen. Alkohol ist hier ein sehr sensibles Thema. Und wie sich herausstellen soll wird sich diese Prognose auch bewahrheiten. Bis zum Start der Wintersaison werden wir vier aus unserer Crew verlieren und drei neue hinzubekommen.

So, nun aber zum eigentlichen Teambuilding! Wir verbringen fünf Tage in Estes Park, einer YMCA Einrichtung in den Rocky Mountains. Hier ist es wunderschön und die Anlage ist einfach riesig. Jeden Tag treffen wir uns mit Shawn, einem professionellem Teambuilder. Er hat jedes Mal andere Aufgaben für uns, die wir entweder alleine oder in Gruppen lösen müssen. Manche dieser Aufgaben machen Spaß, wie z.B. das bauen eines Bootes aus Pappe und ein wenig Plastikfolie in dem dann einer von uns durch das Schwimmbecken paddeln muss ohne unterzugehen. Andere machen weniger Spaß und sind eher frustrierend. Erwähnt sei hier nur ein Rohr mit vielen Löchern. Die Aufgabe ist es Luft auf der einen Seite mit einer Luftpumpe hinein zu pumpen um auf der anderen Seite einen Luftballon aufzublasen. Oder einen Hullahubreifen in der Gruppe auf den Fingern zu balancieren und ihn dann langsam Richtung Boden zu lassen ohne das einer aus der Gruppe den Kontakt zum Reifen verliert. Hierbei war es interessant zu sehen wie wir als Gruppe und dann als Individuen mit diesen Aufgaben umgehen und vor allem wie wir auf den ganzen Frust reagieren. Dass es genau das war, was wir hier lernen sollten habe ich erst am letzten Tag begriffen und denke es war eine wichtige Erfahrung, die in den kommenden Monaten hilfreich sein wird.

Eine letzte Nacht mit den Sternen des Nordens.

25.10.2017

Das 'YMCA of the Rockies' ist einfach riesig!

22.10.2017

Die Morgendämmerung

Die Rocky Mountains

Ein schöner Bergsee in den Rockies.

Ein Diademhäher,
oder wie er hier genannt wird: Steller's Jay.

Joshua, ich und Sabrina nach erfolgreicher Wanderung.

19.10.2017

Meine Zeit in Madison ist vorüber und es kam mir wesentlich weniger als zweieinhalb Monate vor. Die Zeit ist so schnell vergangen. Seit letztem Sonntag bin ich in Denver und habe schon fast die Hälfte der Menschen getroffen, die mit mir zusammen das ganze Jahr am Südpol verbringen werden. Hier in Denver findet die Fireschool statt.

Feuerschule, so viel Spaß habe ich schon lange nicht mehr gehabt. Es ist einfach wahnsinnig spannend in voller Schutzausrüstung und mit Atemluft in einem Zimmer zu stehen, in dem gerade wirklich ein riesiger Berg Heu und einige Paletten brennen. Lange stehen können wir dann allerdings doch nicht, schon nach wenigen Minuten ist die Temperatur an der Decke auf über 600°C gestiegen und auch auf Kopfhöhe sind es jetzt schon 200°C. Würde sich jemand ohne Schutzausrüstung in dem Raum befinden, wäre er jetzt tot und es würde sich nicht lohnen ihn zu retten. Das sind einige der Entscheidungen die ich hoffentlich nie treffen muss. Wir bleiben ca. 15 Minuten in dem Raum, bevor unser Ausbilder einen Kollegen bittet das Feuer ein wenig zu löschen. Sobald das Wasser die Decke erreicht hat wird es beinahe unerträglich. Zu der ganzen Hitze, kommt jetzt auch noch der Wasserdampf und ich fange direkt an zu schwitzen. Auch meine Atemluft ist nicht mehr kühl wie am Anfang, sondern hat sich auf Temperaturen wie in der Sauna erhöht. Ich kann immer noch atmen, aber selbst leichte Arbeit wird unter diesen Umständen zur Tortur. Wie sich herausstellen soll, wird es die folgenden Tage nicht einfacher. Jeden Tag gibt es einen kleinen theoretischen Teil, aber die meiste Zeit verbringen wir draußen in voller Montur und üben verschieden Situationen zu meistern. Wie bediene ich einen Feuerlöscher richtig? Was ist die beste Methode ein Opfer zu bergen? Wie rette ich einen bewusstlosen Kollegen? Wie taste ich mich überhaupt zu der Feuerstelle hin, wenn ich nicht mal meine eigenen Füße sehen kann und es auch noch dunkel ist? Wann lohnt es sich für mich das Feuer zu bekämpfen und wann muss ich einfach die Türe schließen und sagen, da kann ich nichts mehr machen?

Die Antworten auf all diese Fragen lerne ich gerade. Eines ist aber schon klar geworden, eine falsche Antwort oder eine falsche Methode gibt es nicht. Am Ende zählt eben nur, dass die Opfer geborgen, das Feuer eingedämmt und die restliche Station nicht gefährdet ist. Egal wie.

18.10.2017

Zwei stolze Firefighter, bevor sie einen Kollegen retten.

[Bild: Raffaela]

17.10.2017

Briefing nach dem Testen der Ausrüstung bei über 540°C.

Firefighter auf dem Weg ins Feuer.

03.10.2017

Ein Mal noch geht es zurück in die Heimat um meine Familie und insbesondere meine Freundin wieder zu sehen. Das bedeutet 21h und 45min reine Flugzeit und nochmal 15h die ich in diversen Flughäfen und vor allem den US Customs, also der Einwanderungsbehörde, zu verbringen. Nach einer anstrengenden Woche kann ich aber guten Gewissen sagen; Es hat sich gelohnt! Es waren wunderschöne zehn Tage und ich kann immer noch nicht glauben, dass ich erst in über 390 Tagen wieder meine Freundin sowie Familie und Freunde sehen werde.

Bin ich wirklich bereit für so ein Abenteuer? Auf jeden Fall!
Was wird es mit mir anstellen und wer werde ich in einem Jahr sein? Ich weiß es nicht.

15.09.2017

Jetzt habe ich schon über alles mögliche geschrieben, nur nicht über das weshalb ich eigentlich hier bin. Also was tue ich, wenn ich nicht in Madison unterwegs bin und spannende Dinge erlebe? Ich erlebe andere spannende Dinge! Als IceCube WinterOver gibt es viel zu lernen. Klar, ich kenne den Detektor und habe eine Vorstellung davon wie er aufgebaut ist und was er misst, aber mit der ganzen IT dahinter habe ich mich noch nicht beschäftigt. Hier in Madison bekomme ich bis ins kleinste Detail beigebracht woraus IceCube nun wirklich besteht, welche unterschiedlichen Systeme es gibt und welches System welche Aufgabe übernimmt. Auch die Hardware und Verkabelung muss in mein Gedächtnis eingebrannt sein. Als WinterOver reicht es eben nicht einfach nur den Detektor starten oder stoppen zu können, sondern ich muss auch auf jeden möglichen Fehler vorbereitet sein. Um das alles zu lernen steht in Madison das South Pole Test System (SPTS). Das ist eine kleine Version des Datencenters am Pol und enthält alle wichtigen Komponenten von IceCube. Sogar ein paar echte DOMs (Digitale Optische Module) sind hier in Gefrierschränken gelagert um neue Firmware Versionen zu testen. Eine weitere Aufgabe der neuen WinterOvers ist das Packen des Containers. Der Container wird dann per Schiff nach Christchurch verfrachtet und von dort mit dem Flugzeug zum Pol gebracht. Also mussten Raffaela und ich ca. eine Tonne an neuen Batterien, mehrere Server, Monitore und andere dringend benötigte Gegenstände verpacken und in den Container laden. Das hört sich einfacher an als es ist. Gerade zum Ende hin war es 3D Tetris, aber wir haben es geschafft.

12.09.2017

Lernen am Testsystem in Madison ...

[Bild: Raffaela]

... ohne die Gefahr Dinge kaputt zu machen.

[Bild: Raffaela]

11.09.2017

Vor vollendeter Arbeit

[Bild: Raffaela]

PSL

11.09.2017

Trotz des ganzen Trainings habe ich hier genug Zeit um viele schöne Dinge zu unternehmen. Die regelmäßig in Madison stattfindenden abendlichen Veranstaltungen lassen keine Langeweile aufkommen. Jazz am Mittwoch, Dane Dances Freitags und Open Air Konzerte an den Wochenenden. So viel Kultur habe ich noch nie an einem Ort erlebt und das Beste an der ganzen Sache ist, es gilt immer Eintritt frei!

Abgesehen von der ganzen Kultur war ich dann aber auch noch ein wenig außerhalb von Madison unterwegs. Zusammen mit Raffaela und Khan, einem super netten Kerl, der hier gerade so etwas wie ein Austauschsemester absolviert, bin ich am 2. September zum Devils Lake gefahren. Der ist ca. eine Autostunde von Madison entfernt und das nächstgelegenste Naturschutzgebiet. Die Landschaft dort ist wirklich beeindruckend. Vor allem, wenn man sich oberhalb des Sees befindet und dann auf die steil aufragenden Felsen klettert. Auf der Kante sitzend schaut man dann über eine wunderschöne Landschaft.

Die zweite größere Reise die ich unternommen habe, dieses mal nur mit Raffaela, ging nach Chicago. Ein ganzes Wochenende hatte ich Zeit diese riesige Stadt zu erkunden. Ich war ja schon in Peking und Shanghai aber Chicago lässt sich einfach nicht mit anderen Großstädten vergleichen. In den Häuserschluchten fühlt man sich überwältigt von der schieren Größe der Wolkenkratzer und einmal nach ganz oben gefahren kann man die ganze Stadt überblicken. Gerade der Kontrast zwischen der Stadt auf der einen und dem riesigen See auf der andern Seite hat mich gerade Nachts wirklich fasziniert.

Die Zeit ist schon gemein. Sie vergeht so schnell, gerade wenn es am Schönsten ist.

10.09.2017

The Bean

09.09.2017

Downtown Chicago

Das beeindruckende Chicago bei Nacht

Das Chicago in Chicago ;)

02.09.2017

Wandern mit Freunden um den Devils Lake (Khan, Raffaela, und ich)

01.09.2017

80.000 Zuschauer und das bei einem Amateur College Football Spiel ...

... und wir waren dabei!

Unterwäsche! Ganz viel Unterwäsche für den Pol.

31.08.2017

Der Blick vom Hotel in Richtung State Street.
Nein, das ist nicht der Blick aus meinem Zimmer. ;)

30.08.2017

Ein Sommergewitter

23.08.2017

Karibik feeling

Sonnenblumen vor dem Capitol

Das New Orpheum auf der State Street

20.08.2017

Eigentlich wollten Raffaela und ich nur mal eben was zu Mittag essen gehen. Bereits währen wir aus dem Hotel gehen fällt mir auf, dass etwas anders ist als sonst. Die Straße vor dem Hotel ist zur Hälfte abgesperrt und es sind wesentlich mehr Menschen unterwegs. Die sind aber alle ganz schön bunt angezogen ist der zweite Gedanke der mir durch den Kopf geht. Zum Glück gibt es eine Infostation direkt an der State Street. Der nette Herr dort erklärt uns dann auch, dass in ein paar Minuten die Pride Parade losgeht. Das erklärt natürlich einiges.

Was also tun? Essen gehen und die Parade verpassen oder die Parade mit leerem Magen anschauen.

Wieso nicht beides?! Mit einem Stück Pizza setzten wir uns auf die Stufen des Capitols und schauen dem bunten treiben zu. Bei so einer Gelegenheit darf dann auch mein Hobby nicht zu kurz kommen!

Ein wenig Farbe steht jedem

So viel Pink!

It's all about LOVE!

Tanzen zu dem Sound der Forward Marching Band

18.08.2017

Auf der einen Seite vergeht die Zeit wie im Flug und kaum dreht man sich um ist auch schon die erste Woche vorbei. So kommt es mir zumindest jetzt vor. Die ersten Tage waren trotzdem so vollgestopft mit Bürokratie, dass sich Zeit manchmal wie Kaugummi verhalten hat. Kein Land ohne Bürokratie, wir brauchten eine SocialSecurityNumber, ein amerikanisches Konto, eine Krankenversicherung, mussten uns für die Steuer anmelden, an einer Visa Orientierung teilnehmen und natürlich für alles Formulare ausfüllen und Ewigkeiten warten.

Glücklicher Weise sind die Abende frei und Madison ist mir nun schon wesentlich vertrauter. Ich kenne einige schöne Ecken und wenn ich etwas brauche geht es zur State Street. Die Straße verbindet das Capitol und den Campus. Hier ist immer etwas los, ob in den vielen Restaurants oder Kneipen - nur entscheiden muss man sich.

16.08.2017

Unterschlupf gefunden... Jetzt geht es los!

16.08.2017

Der Morgen lässt noch nicht Ahnen, wie dieser Tag einmal ausgehen wird.

Als ich zusammen mit Raffaela nach 222 laufe sind es bereits wohlige 26°C und enorm schwül. Die nächsten sechs Stunden bekommen ich allerdings nichts mehr von dem geschehen draußen mit. Ich sitze in einem Fensterlosen und auf 18°C klimatisierten Konferenzraum und lerne immer neue Dinge über IceCube. Schnell vergesse ich das heiße Wetter draußen und ziehe mir eine Jacke an. Rumsitzen und 18°C vertragen sich einfach nicht in kurzen Klamotten. Erst als ich am Ende des Tages das Gebäude verlasse trifft mich die Realität mit einem Hammer. Es sind mittlerweile weit über 30°C und es ist auch noch schwüler geworden. Ab ins Hotel die Sachen weglegen, das heute gelernte rekapitulieren und dann später etwas essen ist unser Plan. Kaum sind wir vom Essen zurück fängt es draußen auch schon an wie aus Eimern zu gießen. Die perfekte Gelegenheit ein paar Fotos zu machen!

Das Capitol in den Wolken

Warten im Regen

13.08.2017

Eine Demo vor dem Capitol

Die State Street, hier Spielt die Musik

12.08.2017

Wisconsin State Capitol

Ich sehe dich!

09.08.2017

Das Capitol bei Nacht - meine Aussicht für die nächsten Wochen.

06.08.2017

  • Die Reise beginnt

Jetzt geht sie also los, die Reise.

Eine Woche später als ursprünglich geplant stehe ich mit meiner Freundin Ines am Essener Hauptbahnhof und warte auf die Person, die mich für die nächsten 16 Monate begleiten soll. - Raffaela - Zusammen sind wir diejenigen die für ein ganzes Jahr auf das größte Experiment am Südpol aufpassen sollen. Raffaela kommt aus Münster und so beginnt unsere Reise bereits hier in Essen. Zusammen fahren wir nach Düsseldorf, denn von dort bringt uns ein Flieger über Atlanta nach Madison, der Hauptstadt von Wisconsin. Bevor es aber los geht verabschiede ich mich noch von meiner Freundin und meinen Eltern, die mich am Flughafen erwartet haben. Der Abschied fällt mir erstaunlich leicht, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich in nicht ganz zwei Monaten noch ein Mal zurück kommen werde, bevor es dann endgültig für ein Jahr in die Antarktis geht.

Die Reise startet mit einer angenehmen Überraschung: Kurz vor dem Boarding schallen die Namen 'BUSSE und WERTHEBACH' durch den Wartebereich am Gate. Was ist jetzt los, dachte ich mir und fange an meine Sachen zusammen zu packen. Ein Business Class Upgrade, erfahren wir von der freundlichen Dame am Schalter. Na das ist doch mal ein guter Start!

Nach einem langen aber sehr angenehmen Flug kommen Raffaela und ich nach 15 Stunden in Madison an. Ralf, unser Supervisor, wartet bereits mit seiner wohl bekannten Käppi auf uns. Jetzt heißt es nur noch schnell etwas essen und dann ab ins Bett. Selbst die wunderschöne Aussicht auf das nächtlich beleuchtete Capitol kann mich nicht davon abhalten direkt einzuschlafen.